01.12.2014

wohnen mit sozialer inklusion - bischofshofen

erläuterungsbericht

städtebau / architektur / landschaft
ein konglomerat aus unterschiedlichen bau / dachformen und dichten prägen das bestehende planungsgebiet - der bauplatz besticht durch seinen großzügigen grünraum mit altem baumbestand - die erhaltung des „parkähnlichen“ flairs und eines durchgängigen außenraumes von nord nach süd bestimmen das konzept - zwei längliche baukörper spannen einen „kirchplatz“ und in der folge einen park auf - durch das ausnutzen des natürlichen niveauunterschiedes wird nutzfläche im sogenannten „untergeschoss“ gewonnen und dadurch ein großzügiger außenraum mit unterschiedlichen qualitäten generiert - die gemeinschaftsräume für die hausgemeinschaften verknüpfen die baukörper mit der landschaft - eine neue interpretation des „satteldaches“ erzeugt einen hohen „wiedererkennungswert“ und bildet mit dem gewonnenen „kirchplatz“ eine neue identität des „ortes“

gebäude / funktion
die funktionelle innere organisation folgt der topografischen gegebenheit - leichte orientierbarkeit innen und außen - „logische“ haupteingänge führen über den neu definierten platz - tageslicht begleitet den weg durch das haus - der längliche baukörper des „betreuten wohnens“  bildet den „schallschutz“ in richtung osten - die wohnungen sind großteils der schallabgewandten seite richtung westen orientiert - loggien / terrassen werten die wohnräume auf

material / gestaltung
reduzierung auf wenige prägnante materialien - ökologische und nachhaltige bauweise sind parameter für die wahl und behandlung der oberflächen

gebäudehülle
geölte lärchenbretter als außenhaut stellen eine referenz an den „park“ dar - tragende wände, decken und scheiben bestehen aus konventioneller stahlbetonstruktur - trennwände in trockenbauweise - holz als boden im wechselspiel zu glas und massiven umwandungen

außenanlagen
der pfarrplatz wird in seiner bedeutung mit granit belegt - ein baum und gestaltete sitzmöbel komplettieren den zurückhaltenden unterschiedlich bespielbaren „pfarrplatz“ - private gärten zur individuellen nutzung werden den „hausgemeinschaften“ im westen vorgelagert - der park wird mit heimischen laubbäumen und sträuchern bepflanzt - bänke laden zum verweilen ein - eine treppe in granit verbindet den „pfarrplatz“ mit dem park - der neue außenraum stellt einen harmonischen übergang zur umgebung her, und knüpft an die idee der parklandschaft an